Feldforschung in Zahlen

Insgesamt wurden 2020 an über 500 Standorten akustische Erfassungsgeräte ausgebracht. Im Laufe der Feldsaison gingen 214 Mopsfledermäuse ins Netz, 15 Weibchen wurden besendert. So entdeckten wir insgesamt 38 Fledermausquartiere und vier neue Kolonien (2 in Baden-Württemberg, 2 in Thüringen). Um die genetischen Unterschiede zwischen den Mopsfledermauskolonien zu untersuchen, wurden mehr als 200 Genproben gesammelt.

Stand: 10. Mai 2021

Feldforschungsergebnisse 2020 regional

Baden-Württemberg:

Akustische Nachweise: 17 von 104 Standorten
Netzfänge: 27 Tiere, davon besendert: 0 (Telemetrie in 2021)
Ermittelte Quartiere: 3 bekannte bestätigt.
Neu entdeckte Kolonien: 2 (über Citizen Science)
Genproben: 27

Bayern:

Akustische Nachweise: 49 von 65 Standorten
Netzfänge: keine Netzfänge in 2020
Ermittelte Quartiere: 0
Neu entdeckte Kolonien: 0
Genproben: 0

Bund/Stiftungen:

Akustische Nachweise: 83 von 185 Standorten
Netzfänge: 28 Tiere, davon besendert: 0
Ermittelte Quartiere: 0
Neu entdeckte Kolonien: 0
Genproben: 28

Hessen:

Akustische Nachweise: 36 von 100 Standorten
Netzfänge: 91 Tiere, davon besendert: 6
Ermittelte Quartiere: 20
Neu entdeckte Kolonien: 0 (3-4 bekannte bestätigt)
Genproben: 91

Niedersachsen:

Akustische Nachweise: 12 von 15 Standorten
Netzfänge: 6 Tiere, davon besendert: 5
Ermittelte Quartiere: 5
Neu entdeckte Kolonien: 0 (1 bekannte bestätigt)
Genproben: 0

Thüringen:

Akustische Nachweise: 39 von 52 Standorten
Netzfänge: 62 Tiere, davon besendert: 4
Ermittelte Quartiere: 10
Neu entdeckte Kolonien: 2
Genproben: 55

Wir bedanken uns herzlich bei den beteiligten Bundesförstern, den Mitarbeitenden der Landesbetriebe der Bayerischen Staatsforsten, von Forst BW, HessenForst, den Niedersächsischen Landesforsten und ThüringenForst, der Deutschen Wildtier Stiftung sowie mehr als 70 Ehrenamtlichen für die tatkräftige Unterstützung!